Die ersten elf Formel-1-Rennen brachten sehr unterschiedliche Duelle zwischen den Teamkollegen hervor. Manche Paare trennt nur ein einziges Ergebnis, während bei anderen ein klares Muster im Qualifying erkennbar ist.
Die Statistiken erfassen, welcher Formel-1-Fahrer im Qualifying und in den Rennen die Nase vorn hatte. Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Meisterschaftspunkte werden dabei nicht gleichgesetzt.
Antonelli führt bei Mercedes, Ferrari bleibt dicht dahinter.
Kimi Antonelli führt in beiden Mercedes-Vergleichen mit 7:4 gegen George Russell. Sechs seiner sieben besseren Qualifying-Ergebnisse brachten Antonelli die Pole-Position ein. Er gewann auch sechs der Rennen, in denen er vor Russell lag. Russell schied in zwei der ersten elf Rennen aus. Antonellis Bilanz weist ein Rennen ohne Zielankunft auf. Die Zuverlässigkeit beeinflusste daher mehrere dieser Vergleiche. Die Qualifying-Bilanz zeigt dennoch Antonellis deutliche Verbesserung gegenüber seiner Rookie-Saison. Ferrari lieferte sich einen der engsten internen Wettbewerbe. Charles Leclerc führt im Qualifying mit 6:5 gegen Lewis Hamilton. Hamilton lag in sechs Rennen vor Leclerc, dieser in fünf.
Beide Ferrari-Teamkollegen gewannen vor der Pause jeweils einen Grand Prix. Hamilton fuhr fünf Podiumsplätze ein, Leclerc vier. Ihre unterschiedlichen Stärken führten an den ersten elf Wochenenden zu nahezu gleichwertigen Ergebnissen. Diese Paarungen zeigen, warum eine einzige Zahl nicht jedes Team beschreiben kann. Mercedes hat am Samstag und Sonntag denselben Führenden. Ferrari hingegen wechselt den Führenden zwischen diesen beiden Messzeitpunkten.
McLarens Rennbilanz ist ausgeglichen, während Audi zwei Führende hat.
Lando Norris führt im Qualifying mit 7:4 vor Oscar Piastri. Norris holte beim Großen Preis von Ungarn auch McLarens einzigen Sieg vor der Sommerpause. Norris und Piastri beendeten jeweils fünf Rennen vor dem Ziel. China ist nicht berücksichtigt, da dort keiner der beiden McLarens startete. Norris schied in zwei Rennen aus. Piastris Bilanz weist ein Rennen ohne Zielankunft und einen verpassten Start auf. Auch bei Audi gibt es in den beiden Vergleichsrennen unterschiedliche Führende. Nico Hülkenberg führt im Qualifying mit 6:5 vor Gabriel Bortoleto. Bortoleto beendete sieben Rennen vor dem Ziel, Hülkenberg hingegen vier.

Die Zuverlässigkeitsstatistik von Audi liefert einen wichtigen Kontext. Hülkenberg schied dreimal aus und verpasste den Start in Australien. Bortoleto konnte in China nicht starten, beendete aber alle anderen Rennen. McLaren und Audi haben daher in beiden Kategorien keinen klaren Führenden. Die Qualifikationsposition und die gefahrene Renndistanz geben Aufschluss über unterschiedliche Aspekte der jeweiligen Saison.
Verstappen und Alonso führen ihre Teamkollegen an.
Max Verstappen führt im Qualifying mit 8:3 vor Isack Hadjar. Verstappen lag auch in acht Rennen vor Hadjar, dieser in drei. Hadjar wechselte vor der Saison von Racing Bull. Er traf auf einen viermaligen Weltmeister und musste sich gleichzeitig an ein neues Auto und ein neues Team gewöhnen. Technische Probleme verhinderten zudem, dass Verstappen und Hadjar einige Rennen beenden konnten. Fernando Alonso führt im Qualifying von Aston Martin mit 9:2 vor Lance Stroll. Die Rennbilanz lautet 6:2, da drei Rennen aufgrund von Ausfällen beider Fahrer gestrichen wurden.
Alonso holte in Monaco auch Aston Martins ersten Punkt. Die Leistungssteigerung des Teams in Ungarn ermöglichte es Alonso und Stroll später, unter die ersten Acht zu fahren. Verstappen und Alonso führen in beiden Vergleichen. Fahrzeugausfälle reduzierten die Anzahl der für Red Bull und Aston Martin gewerteten Rennen.
Gasly, Bearman und Sainz führen ihre Qualifikationsrekorde an.
Pierre Gasly führt im Qualifying von Alpine mit 9:2 vor Franco Colapinto. Im Rennen selbst ist das Ergebnis mit 7:4 knapper. Gasly erzielte mit Platz drei in Monaco auch Alpines bestes Ergebnis. Oliver Bearman führt im Qualifying von Haas mit 8:3 vor Esteban Ocon. Bearman war in sieben Rennen vor Ocon, Ocon in vier. Bearman schied in drei Rennen aus. Ocon absolvierte alle Grand Prix vor der Sommerpause. Carlos Sainz führt im Qualifying von Williams mit 9:2 vor Alex Albon. Sainz war in sechs Rennen vor Albon, Albon in fünf. Sainz holte sechs Punkte, Albon fünf.

Die Williams-Zahlen zeigen einen großen Vorsprung am Samstag und ein knappes Ergebnis am Sonntag. Haas kombiniert Bearmans Vorteil mit schwankender Zuverlässigkeit. Alpine weist Gasly in beiden Wertungen mit unterschiedlichem Abstand an der Spitze aus. Diese Details sind wichtig, wenn ein Team die Leistung analysiert. Ein Formel-1-Fahrer kann im Qualifying deutlich führen, ohne im Rennen denselben Unterschied zu erzielen.
Lawson und Perez führen die letzten beiden Vergleiche an.
Liam Lawson führt im Qualifying von Racing Bull mit sechs zu fünf Punkten vor Rookie Arvid Lindblad. Lawson lag in acht Rennen vor Lindblad, dieser in drei. Beide erzielten vor der Rennpause in fünf Rennen Punkte. Lawson war zwar häufiger vorn, doch die Abstände im Qualifying waren meist gering. Sergio Perez führt im Cadillac-Qualifying mit sechs zu fünf Punkten vor Valtteri Bottas. Perez lag in sechs Rennen vor Bottas, dieser in drei. Österreich und Ungarn wurden nicht gewertet, da beide Fahrer das Rennen nicht beendeten.
Cadillac ist in dieser Saison in die Formel 1 eingestiegen und hat noch keinen Punkt geholt. Pérez führt vor Bottas mit einem Qualifying-Vorsprung. Aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen konnten beide Fahrer weniger Rennen bestreiten. Die elf Vergleiche zeigen, wie oft jeder Formel-1-Fahrer vor ihm lag. Qualifying- und Rennergebnisse werden separat ausgewertet. Rennen ohne zwei gewertete Teamkollegen sind nicht berücksichtigt. Diese Ergebnisse beschreiben die ersten elf Rennen und dienen als Referenzwert zu Beginn der Sommerpause.
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