Stoffel Vandoorne erklärt seine Rolle als Reservespieler bei Aston Martin
News 14. August 2026 • 5 Minuten Lesezeit

Stoffel Vandoorne erklärt seine Rolle als Reservespieler bei Aston Martin

Stoffel Vandoorne hat seine Aufgaben als Reservefahrer bei Aston Martin beschrieben. Der ehemalige McLaren-Rennfahrer unterstützt das Team abseits der öffentlichen Trainingseinheiten…

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Stoffel Vandoorne hat seine Aufgaben als Reservefahrer bei Aston Martin beschrieben. Der ehemalige McLaren-Rennfahrer unterstützt das Team abseits der öffentlichen Trainingssitzungen und steht zur Verfügung, wenn ein regulärer Fahrer nicht antreten kann.

Die Arbeit als Reservefahrzeug umfasst Simulatorfahrten, technische Vorbereitung und den Kontakt mit den Ingenieuren. Sie erfordert zudem ausreichende körperliche Fitness, um kurzfristig ins Auto einsteigen zu können. Die Arbeit geht auch dann weiter, wenn das Reservefahrzeug nicht in einem Grand-Prix-Training zum Einsatz kommt.

Simulatorsitzungen verbinden die Fabrikarbeit mit den Rennwochenenden.

Ein Ersatzfahrer kann Simulatorrunden absolvieren, während das Rennteam an einem Grand Prix arbeitet. Die Ingenieure senden Setup-Anfragen von der Rennstrecke und erhalten weitere Daten aus dem Werk. Dieser Prozess kann bis spät in die Nacht andauern. Vandoorne bringt Erfahrung aus der Formel 1, der Formel E und dem Langstreckenrennsport mit. Dieser Hintergrund hilft ihm, Balanceänderungen in einer für Ingenieure verständlichen Sprache zu beschreiben. Seine Kommentare bieten neben den beiden Rennfahrern eine weitere Referenz.

Die Simulation ist keine exakte Kopie jeder realen Runde. Das Team nutzt sie, um definierte Änderungen und mögliche Reaktionen zu vergleichen. Zuverlässiges Feedback ist wichtig, da den Ingenieuren möglicherweise nur wenig Zeit bis zum Beginn der nächsten Session bleibt.

Die Rennvorbereitung bleibt Teil des Vertrags.

Der Reservefahrer studiert die aktuellen Abläufe, die Lenkradbedienung und die Teamterminologie. Diese Details ändern sich im Laufe einer Saison. Simulator-Sessions halten Vandoorne mit den neuesten Fahrzeugeinstellungen vertraut. Auch das körperliche Training wird das ganze Jahr über fortgesetzt. Die Formel 1 stellt hohe Belastungen für Nacken und Körper dar. Allgemeine Fitness allein reicht nicht aus, um alle Kräfte zu simulieren, die in einem modernen Auto entstehen.

Sitzposition und Ausrüstung müssen im Voraus vorbereitet werden. Das Team hält einen passenden Sitz, Helmdetails und Kleidung für den Ersatz bereit. Diese Vorarbeit spart Zeit, falls während eines Rennwochenendes ein Ersatz benötigt wird.

Stoffel Vandoorne posiert in Formel-1-Teamkleidung
Stoffel Vandoorne posiert für ein Formel-1-Teamporträt.

Die Briefings vermitteln das umfassendere technische Bild.

Vandoorne kann an Ingenieursbesprechungen teilnehmen und Informationen von beiden Seiten einsehen. Aston Martin Er hört sich an, wie Fernando Alonso und Lance Stroll das Gesamtpaket beschreiben. Anschließend kann er ihre Berichte mit seinen eigenen Simulatorergebnissen vergleichen. Die Reserve ersetzt nicht die Autorität der Rennfahrer. Alonso und Stroll spüren die realen Strecken-, Wind- und Reifenbedingungen. Vandoorne ergänzt dies durch einen weiteren kontrollierten Vergleich, wenn das Team eine bestimmte Idee testet.

Technische Besprechungen halten ihn zudem mit neuen Teilen vertraut. Änderungen an Aerodynamik, Fahrwerk oder Software können das Fahrverhalten beeinflussen. Es ist wichtig, diese Änderungen zu verstehen, bevor man unerwartet zum Fahren aufgefordert wird.

Die Reise hängt vom Plan des Teams ab.

Einige Ersatzfahrer sind bei den meisten Grand Prix dabei, während andere hauptsächlich im Werk arbeiten. Der Plan kann sich aufgrund anderer Rennverpflichtungen ändern. Vandoorne hat bereits an Meisterschaften teilgenommen, die sich teilweise Wochenenden mit der Formel 1 teilen. Aston Martin Daher wird vor jeder Veranstaltung die Verfügbarkeit eines Ersatzfahrers geprüft. Ein anderer geeigneter Fahrer übernimmt die Einsätze an ausgewählten Terminen, an denen Vandoorne anderweitig antritt. Jeder nominierte Ersatzfahrer erfüllt die erforderlichen Lizenzbestimmungen.

Die Reise mit dem Team ermöglicht dem Ersatzfahrer direkten Zugang zu Briefings und Streckenbedingungen. Die Arbeit im Werk bietet mehr Zeit im Simulator. Beide Tätigkeitsformen unterstützen denselben Rennablauf.

Erfahrung stärkt das technische Feedback

Vandoorne startete bei einundvierzig Grand Prix für McLaren In den Jahren 2017 und 2018 fuhr er für die Formel E und gewann später deren Weltmeistertitel. Zudem sammelte er durch große Prototypenprogramme Erfahrung im Langstreckenrennsport. Seine Karriere brachte ihn mit verschiedenen Fahrzeugen, Reifen und Energiesystemen in Kontakt. Aston Martin Diese Vergleiche erhält er durch seine Simulatorberichte.

Stoffel Vandoorne trägt Teamkleidung von Aston Martin.
Stoffel Vandoorne posiert in Aston Martin Teamkleidung.

Seine Aufgabe ist es, das Fahrverhalten des Autos in klaren Worten zu beschreiben.

Ein ruhiges Wochenende bedeutet nicht, dass der Ersatzspieler nichts beigetragen hat. Simulatorrunden und Vorbereitung können Entscheidungen beeinflussen, ohne dass er im Fernsehen zu sehen ist. Die Rolle basiert auf Einsatzbereitschaft, präzisem Feedback und Kontinuität innerhalb des Teams.

Ein Ersatzanruf folgt strengen Verfahren.

Ein Ersatzfahrer benötigt eine gültige Superlizenz und muss die Veranstaltungsbestimmungen einhalten. Die Offiziellen erhalten die erforderlichen Unterlagen, bevor der Fahrer an einem Wettbewerb teilnimmt. Vorherige Simulatorarbeit unterstützt die Vorbereitung, ersetzt aber nicht diese formalen Anforderungen. Das Team passt dann Pedale, Sitzeinsätze und Lenkeinstellungen innerhalb der verfügbaren Vorbereitungszeit an. Die Ingenieure erklären die aktuellen Startprozeduren, die Energiekontrolle und die Funksprache. Vandoornes vorherige Formel-1-Erfahrung verkürzt diesen Lernprozess. Jede Entscheidung über einen Ersatzfahrer hängt von der Verfügbarkeit von Alonso oder Stroll ab. Die Reserve-Arbeit wird zwischen den Rennwochenenden fortgesetzt. Werkssitzungen können vor oder nach einem Grand Prix stattfinden, anstatt während der Fernsehübertragung. Vandoorne kann geplante Setup-Änderungen vergleichen und berichten, wie das simulierte Auto reagiert. Die Ingenieure entscheiden dann, ob diese Informationen eine weitere Analyse erfordern. Ein Simulatorergebnis bleibt eine Entwicklungsreferenz und wird niemals zu einer offiziellen Rundenzeit von der Rennstrecke.

Die Rolle des Ersatzfahrers bleibt auch dann aktiv, wenn Alonso und Stroll alle geplanten Trainingseinheiten absolviert haben. Vandoorne kombiniert das Feedback aus dem Simulator mit der Teilnahme an ausgewählten Rennwochenenden. Beide Aufgaben halten seine Vorbereitung eng mit dem aktuellen Renngeschehen verbunden. Aston Martin Der Ersatzfahrer erhält dieselben technischen Einweisungen wie die regulären Rennfahrer. Dadurch bleiben die aktuellen Abläufe vor einem möglichen Fahrerwechsel bekannt.

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